SUPERSYSTEMS BAD BLUMAU – Studio Input
Entwurfsprojekt im Bachelor-Programm am Insitut für Architektur und Landschaft im WS 2012/13.
Im Entwerfen 3 im WS 2012/13 im Bachelorprogramm wollen wir uns mit der Region um Bad Blumau in der Oststeiermark beschäftigen und untersuchen, wie ein umfassender Kulturlandschaftswandel vorangebracht werden kann. Zukünftige Prosumenten (also Produzenten und Konsumenten gleichzeitig) werden sich in einer immer stärker hybridisierten Umwelt bewegen. Wie können funktionale Trennungen überwunden werden? Auf welche Weise wird Energiegewinnung in der Landschaft wirksam? Wie wird sie in unserer Lebenspraxis spürbar?
Eine Profilierung der Oststeiermark hin zur entschleunigten „Genussregion“ findet hier seit Beginn der 1990er Jahre statt. Landwirtschaftliche Produkte, Landschaftsbild, insbesondere aber ökologische und soziale Nachhaltigkeit sind für die Region von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung.
Kategorien Allgemein, Publik, Veranstaltungen — März 11, 2013 at 4:41 pm
SUPERSYSTEMS BAD BLUMAU – WOODLAB
Entwurfsverfasser: Christian Anna, Hasewend Thomas, Mayr Teresa, Kickingereder Anna, Reif Melanie, Ziegerhofer Martin, Sailer Klemens
Kategorien Publik, Studentenprojekte — März 11, 2013 at 4:24 pm
SUPERSYSTEMS BAD BLUMAU – CLIMATE LAB
Entwurfsverfasser: Neumann Anja, Fuchs Kevin, Kellerer Michael, Mertz Tobias, Rudler Melanie, Thümmel Helene
Kategorien Publik, Studentenprojekte — März 11, 2013 at 4:24 pm
SUPERSYSTEMS BAD BLUMAU – Projektpräsentation
Entwurfsprojekt im Bachelor-Programm am Insitut für Architektur und Landschaft im WS 2012/13.
Im Entwerfen 3 im WS 2012/13 im Bachelorprogramm wollen wir uns mit der Region um Bad Blumau in der Oststeiermark beschäftigen und untersuchen, wie ein umfassender Kulturlandschaftswandel vorangebracht werden kann. Zukünftige Prosumenten (also Produzenten und Konsumenten gleichzeitig) werden sich in einer immer stärker hybridisierten Umwelt bewegen. Wie können funktionale Trennungen überwunden werden? Auf welche Weise wird Energiegewinnung in der Landschaft wirksam? Wie wird sie in unserer Lebenspraxis spürbar?
Eine Profilierung der Oststeiermark hin zur entschleunigten „Genussregion“ findet hier seit Beginn der 1990er Jahre statt. Landwirtschaftliche Produkte, Landschaftsbild, insbesondere aber ökologische und soziale Nachhaltigkeit sind für die Region von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung.
Kategorien Veranstaltungen — März 6, 2013 at 1:30 pm
POTENZIAL DER OSTSTEIERMARK
Mappings zu regionalen Studien erneuerbarer Energieversorgung in der Oststeiermark
Allgemeiner Überblick zur Energieregion Oststeiermark
Die Region Oststeiermark besteht aus drei politischen Bezirken Weiz, Hartberg und Fürstenfeld.
Mit einer Fläche von 2291 km2 und ca. 178.000 Einwohnern in 118 Gemeinden liegt sie am Fuße
der Ostalpen.
Die einzigen Gemeinden mit mehr als 500 Einwohnern sind Weiz mit 8930, Hartberg mit 6540,
Fürstenfeld mit 5980 und Gleisdorf mit 5770 Einwohnern. Mehr als ein Drittel der Gemeinden in
der Region haben weniger als 1000 Einwohner.
Die Hälfte der Region kann von Graz aus mit dem Auto in ca. 30 Minuten erreicht werden. Diese
gute Erreichbarkeit, die besonders durch die Süd-Autobahn A2 von Graz nach Wien gegeben ist,
fördert das weitere Wachstum und die zerstreute Siedlungsstruktur in der Region.
Die Landschaft im Alpinen Hügelvorland ist hügelig und wird durch Flusstäler mit fruchtbarem
Boden unterteilt. Bergkämme und Flussebenen sind oft von kleinen Wäldern bedeckt. Da mehr als
die Hälfte des Gebietes von Wäldern bedeckt ist, ist die Landschaft in der Region sehr zerstreut.
Die Windgeschwindigkeiten sind verhältnismäßig niedrig und die Windrichtungen variieren.
Ein Hauptenergiepotential im Südosten der Region, rund um die Gemeinden Bad Waltersdorf, Bad
Blumau und Fürstenfeld, ist die Geothermie. In Tiefen von weniger als 1000 m kann bis zu 60°C
heißes Wasser gefördert werden. In 300 m Tiefe hat das Wasser bis zu 110°C. Speziell Wasser
mit einer Temperatur von 100°C würde eine wirtschaftliche Stromproduktion durch ORC möglich
machen. Da es, auch rechtlich, notwendig ist das geförderte geothermische Wasser wieder in die
entsprechenden Bodenschicht zurückzuführen, wurden bis heute keine großangelegten
Geothermieanlagen (ausgenommen die Anlagen in Bad Blumau) verwirklicht.





























